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openSUSE 11.3
OpenSUSE 11.3 ist schon länger da als Ubuntu 10.10 und ist daher etwas ausgereifter, trozdem lassen sich aktuelle Programme dank YaST (Infos natürlich in der Wikipedia) leicht nachrüsten. OpenSUSE setzt standardmäßig auf den KDE-Desktop und verwendet ihn schon lange anstelle des Gnome-Desktop wie es bei Ubuntu der Fall ist. (Gnome ist natürlich auch verfügbar und hat auch eine eigene Live-CD)
Installation
Die Installation wird wie bei Windows über eine Installations - DVD bzw. einer KDE SC oder Gnome Live-CD gestartet. (Infos auch im Distributions-eigenen Wiki verfügbar) Die Installation von einer Live-CD ist bis auf ein paar kleine Unterschiede (keine Desktop-Auswahl, kein Installations-Modus-Auswahl-Bildschirm) identisch. Wir empfehlen die KDE- oder Gnome-Live-CD, da da der Standarddesktop mitgeliefert ist, und bei DSL 6000 ca. 18 Minuten benötigt. Für die Installlation von der Live-CD braucht man eine halbe Stunde(auf einem modernen PC), davon ca. 15 Minuten für den Kopiervorgang. Nach einem Reboot kann man bereits loslegen.
Bedienung
Die Bedienung ist simpel und der Desktop sieht geil aus. Die Einrichtung des Desktops ist durch nur zwei zentrale Konfigurationstools sehr einfach. Der Paketmanager ist äußerst einfach zu bedienen und auch für Linux-Newbies keine Herausforderung. KDE ist der Standard hier, aber auch Gnome ist dabei. Gnome wurde seitens der Unterstützer-Firma Novell stark modifiziert, aber sieht auch gut aus und ist Windows-Nutzern eher vertraut. Egal so oder so, openSUSE ist immer eine gute Wahl für alle.
Hardwareunterstüzung
Unter openSUSE 11.3 wird sehr viel Hardware unterstützt, nur sind für manche stark verbreitete WLAN-Karten standardmäßig keine Treiber dabei, aber man kann sie sehr einfach durch YaST nachrüsten. Eine englischsprachige Anleitung zeigt es aber, wie es geht (hier geht es zur Anleitung, wurde unter KDE gezeigt, unter Gnome kann man es so erledigen: Das Symbol mit zwei Bildschirmen anklicken und dann schauen ob sein eigenes WLAN-Netz in der Liste erscheint).
Software
OpenSUSE 11.3 liefert auf den Live-CDs schon viel Sofware aus, auf der DVD noch mehr. Fürs Surfen kümmern sich Mozilla Firefox (KDE, Gnome) oder Konqueror (nur KDE), E-Mails kann man mit Kontact (KDE) oder Evolution (Gnome) zu Leibe rücken. Musik hört man je nach Desktop mit Amarok (KDE), das jedoch, wenn man den herstellereigenenen Nvidia-Treiber installiert, um 3D-Effekte zu nutzen, beim Start abstürzt, oder Banshee (Gnome), das ganz gut an iTunes rankommt, da das Programm sogar Videos abspielen kann. DVDs, die mit Kopierschutz ausgestattet sind, lassen sich dank des Fluendo DVD-Player, einer komerziellen Software gottseidank abspielen. Mit Codecs sieht es nicht ganz so einfach aus, aber auch für Gnomeuser geht das ganz legal, in dem man das Fluendo Complete Value Bundle sich besorgt (wie der Fluendo DVD-Player kostenpflichtig) und installiert (es gibt auch ein openSUSE-Paket).
Fazit
OpenSUSE 11.3 liefert gaaaaaaaanz viel Software mit und macht sehr viel Spaß. OpenSUSE macht im Gegensatz zum Linux - Platzhirschen Ubuntu mehr Spaß, da mehr Sofware dabei ist und macht mit Hardware weniger Probleme als Ubuntu. Vor allem ist das Grün in den Standard - Themes ist deutlich freundlicher als das Schwarz im Standard - Theme in Ubuntu und weniger grell als das Alternativ - Theme Radiance. Ich find openSUSE einfach toll und kann es jedem empfehlen. Und vor allem: openSUSE ist mehr als nur ein Betriebssystem auf Linux-Basis, man kann alles aus seinem PC oder Laptop rauskitzeln. Zum Desktop-Wirrwarr: LEO empfiehlt Gnome wenn ihr eine Nvidia-Grafikkarte habt, ansonsten KDE.
Noch ein Buchtipp: Das Buch Linux 2011 von Michael Kofler erklärt ganz gut Linux im Allgemeinen. Die openSUSE-Installation, sowie Tricks dazu, wird im Kapitel 37 erklärt. Man kann sich das Buch in der Buchhandlung besorgen. Es kostet 49,80€.
Have a lot of fun!
Hier ist noch ein Video:
http://www.opensuse.org/de/
http://en.opensuse.org/Screenshots#GNOME
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